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24 Festnahmen bei Ermittlungen zu Soma-Unglück

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24 Festnahmen bei Ermittlungen zu Soma-Unglück

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Bei den Ermittlungen zum Grubenunglück im türkischen Soma sind offenbar 24 Menschen festgenommen worden. Das berichten türkische Medien. Darunter seien Führungskräfte der Betreibergesellschaft Soma Holding, Ingenieure und Techniker. Es wird geprüft, inwiefern ihnen Fahrlässigkeit oder Fehlverhalten zur Last gelegt werden kann. Die Soma Holding wies die Verantwortung zurück.

301 Kumpel kamen ums Leben, 485 überlebten. Am Samstag erklärte die Regierung die Bergungsarbeiten für beendet. Viele Menschen geben ihr eine Mitschuld an der Katastrophe, es gab teils heftige Proteste. Wie die Bergwerksbetreiberin wies auch die Regierung die Vorwürfe zurück.

Unterdessen soll laut den Medienberichten der Zugang zur Unglücksgrube zugemauert worden sein. Nur noch Experten, die den Vorfall untersuchen, hätten Zugang, heißt es.