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FC Bayern sticht Dortmund im Pokalfinale aus

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FC Bayern sticht Dortmund im Pokalfinale aus

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Der FC Bayern München hat sich im DFB-Pokalfinale gegen Dortmund durchgesetzt. Das Match entschied sich erst in der Verlängerung. Arjen Robben traf im Berliner Olympiastadion in der 107. Minute zum erlösenden 0:1 und sicherte den Münchnern das Double. Schon im vergangenen Jahr im Champions-League-Finale in London war es der niederländische Nationalspieler, der Bayern mit seinem Treffer gegen Dortmund das Tripel sicherte.

War Hummels Kopfball drin?

Dennoch musste der deutsche Meister bis zur letzten Minute zittern, die Schwarzgelben wollten nicht lockerlassen. In der 64. Minute sorgte eine Großchance von Mats Hummels bei den Bayern-Fans für Schockstarre. Er hätte einen Kopfball fast in ein Tor verwandelt, wäre da nicht Dante auf der Linie gestanden, der in der letzten Sekunde rettete.

Der Elf von Jürgen Klopp ging in der Verlängerung aber langsam die Kraft aus. In der 123. Minute sorgte Thomas Müller dann schließlich für Bayern-Jubel im Stadion.

Gefeiert wurde im Berliner Olympiastadion aber mit einem kleinen Wermutstropfen: Bayern-Kapitän Philipp Lahm musste verletzt vom Spielfeld, Franck Ribéry war noch nicht topfit und auch Torwart Manuel Neuer hatte gegen Spielende mit Problemen an der rechten Schulter zu kämpfen. Besonders Jogi Löw, der beim Pokalfinale auf der Tribüne saß, wird sich wohl um den Einsatz der beiden Spieler bei der WM in Brasilien sorgen.

Pep Guardiola konnte der Bierdusche nicht entkommen

Bayern-Coach Pep Guardiola war nach dem zweiten wichtigen Titelgewinn der Saison in seinem ersten Trainerjahr in München sichtlich erleichtert – und musste in Berlin auch eine Münchner Tradition über sich ergehen lassen: die Bierdusche. “Das gefällt mir nicht unbedingt, aber so ist es eben”, sagte der Trainer im durchnässten Anzug. Dortmund habe sehr gut gespielt, der Verein sei ein enormer Rivale.