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Hochwasser auf dem Balkan: Fluten reißen nicht ab

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Hochwasser auf dem Balkan: Fluten reißen nicht ab

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Das verheerende Hochwasser auf dem Balkan hat Dutzende Menschen in Serbien, Bosnien-Herzegowina und auch Kroatien in den Tod gerissen. Zehntausende Menschen flohen in Serbien vor den Fluten und steigenden Wasserständen des Flusses Sava, der auch durch Belgrad führt.

Allein im serbischen Obrenovac nahe
Belgrad bargen Helfer zwölf Leichen. Nach tagelangem Regen verschütteten Schlammlawinen Häuser und Straßen.
Örtlich kletterten die Pegelstände bis auf vier Meter.

In Bosnien-Herzegowina warnte das Minenaktionszentrum die Bevölkerung, dass Landminen Hunderte Kilometer unter anderem bis zum Schwarzen Meer weggespült werden könnten.

In Kroatien starb ein Mann in einem zusammengebrochenen Haus. Nur wenige Minuten zuvor war eine Frau aus dem Gebäude gerettet worden. Etliche Hauptstraßen sind unpassierbar.

Tausende Menschen mussten auch in Kroatien aus den Hochwassergebieten in Notunterkünfte gebracht werden.

Insgesamt ist die Zahl der Todesopfer in den überfluteten Gebieten auf mindestens 44 gestiegen.

Die serbische Regierung will das ganze Ausmaß der Schäden am Mittwoch abschätzen.