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Südkoreas Präsidentin entschuldigt sich unter Tränen

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Südkoreas Präsidentin entschuldigt sich unter Tränen

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Unter Tränen hat sich die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye erneut für die misslungenen Rettungsmaßnahmen der Küstenwache nach der Havarie vom 16. April entschuldigt. Auch kündigte die Staatschefin an, die Küstenwache in ihrer jetzigen Form werde aufgelöst.

“Die oberste Verantwortung für den unangemessenen Umgang mit dem Unglück liegt bei mir”, sagte Park. “Die Küstenwache hatte nicht genügend Mittel zur Verfügung, sie war nicht gut genug ausgebildet. Um solche Unfälle in Zukunft zu verhindern, muss sie von Grund auf neu aufgebaut werden.”

Die Regierung war nach der Katastrophe stark unter Druck geraten. Insbesondere die Familien der Opfer kritisieren die Behörden, nicht genug für die Rettung der Insassen getan zu haben.

Bei dem Unglück vor der Südwestküste des Landes kamen mindestens 286 Menschen ums Leben. Noch immer gelten 18 Insassen als vermisst. Die meisten von ihnen waren Schüler auf einem Ausflug.