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Ukraine: Trotz Kämpfen im Osten soll gewählt werden

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Ukraine: Trotz Kämpfen im Osten soll gewählt werden

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Am Sonntag soll in der Ukraine ein neuer Präsident gewählt werden. Doch im Osten des Landes gibt es nicht nur Ablehnung der Abstimmung gegenüber, sondern auch weiterhin militärische Auseinandersetzungen.

Ministerpräsident Arseni Jazenjuk sicherte trotz anhaltender Kämpfe einen ordnungsgemäßen Wahlablauf zu:

“Zunächst brauchen wir einen rechtmäßig gewählten Präsidenten. Zweitens werden wir sicherstellen, dass alle dieselbe Möglichkeit haben, an der Wahl teilzunehmen. Und drittens: Jeder Versuch von Terroristen in Donezk und Luhansk, die gesamtukrainische Präsidentenwahl zu stören, ist zum Scheitern verurteilt”, so Jazenjuk.

Bei den Volksbefragungen in den Regionen Donezk und Luhansk stimmte die Bevölkerung für eine Abspaltung vom Rest der Ukraine. Deshalb betreffe ihn die Wahl am Sonntag nicht, sagt ein Mann in Slowjansk:

“Es gab ein Referendum, wir haben gewählt. Kiew erkennt unsere Stimmen und unsere Meinung nicht an. Jetzt versuchen sie uns, auf diese Weise zu überzeugen.”

In der Nähe von Slowjansk gab es auch zu Wochenbeginn erneut Kämpfe zwischen Seperatisten und der ukrainischen Armee. Ein Granateinschlag zog eine Gasleitung in Mitleidenschaft. Berichte über Verletzte gibt es nicht.