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Weitere Haftbefehle nach Grubenunglück

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Weitere Haftbefehle nach Grubenunglück

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Nach dem Grubenunglück in der Türkei ist gegen drei weitere Männer Haftbefehl erlassen worden.

Insgesamt befinden sich mittlerweile acht Personen in Haft, darunter der Sohn des Zechenbetreibers. Gegen weitere wird ermittelt. Der Vorwurf lautet fahrlässige Tötung. Die Betreibergesellschaft erklärte, das Bergwerk sei zuletzt im März einer behördlichen Sicherheitskontrolle unterzogen worden, Beanstandungen habe es damals nicht gegeben.

Nach einer Explosion war in der Grube am Dienstag ein Feuer ausgebrochen. 301 Kumpel starben, die Rettungsarbeiten wurden am Samstag offiziell beendet.

Nach dem Unglück kam es in zahlreichen türkischen Städten zu Protesten gegen die Regierung. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte den Angehörigen der Opfer an diesem Montag Unterstützung zu.