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Credit Suisse akzeptiert Milliardenstrafe wegen Steuerhinterziehung

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Credit Suisse akzeptiert Milliardenstrafe wegen Steuerhinterziehung

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Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat sich in den USA der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig bekannt und eine Rekordstrafe in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar akzeptiert. Mit der außergerichtlichen Einigung entgeht die Credit Suisse einem Entzug ihrer US-Zulassung. Außerdem muß sie keine Kundendaten an die US-Behörden liefern.

“Credit Suisse hat sich zu einem Schuldeingeständnis bereit erklärt. Es ist die größte Bank seit 20 Jahren die sich schuldig bekennt. Dieser Fall zeigt, dass keine Finanzinstitution , egal wie groß oder international, über dem Gesetz steht”, erklärte US-Justizminister Eric Holder.

Die US-Justiz macht seit einigen Jahren verstärkt Jagd auf Steuersünder. Gegen mehr als ein Dutzend weiterer Banken sind noch Verfahren anhängig.

Nach der Beilegung des Steuerstreits der Credit Suisse erwartet der Bundesrat in Bern weitere hohe Strafen für Schweizer Banken. Die Verhandlungen mit der US-Justiz sollten bald abgeschlossen werden können, hieß es.