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Geiseldrama in Nigeria: Royal Air Force entsendet Überwachungsflugzeug

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Geiseldrama in Nigeria: Royal Air Force entsendet Überwachungsflugzeug

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Nach dem US-Militär unterstützt auch die britische Royal Air Force Nigeria bei der Suche nach den mehr als 200 vermissten Schülerinnen mit der Bereitstellung eines Überwachungsflugzeugs.

Die Maschine startete von einem Militärstützpunkt in Ostengland. Das Flugzeug vom Typ Sentinel soll in der ghanaischen Hauptstadt Accra stationiert werden und von dort aus operieren.

Die mehr als 200 Mädchen waren vor über einem Monat von radikal-islamischen Boko Haram in der nordnigerianischen Stadt Chibok verschleppt worden. Der nigerianischen Regierung wird in der Bevölkerung von Chibok zunehmend Ohnmacht gegenüber den Islamisten vorgeworfen.

“Die Wahrheit ist, dass wir nichts tun können, uns nicht verteidigen können. Die nigerianische Armee ist hier nur theoretisch vertreten, sie kann uns nicht beschützen.”

Tatsächlich sind bislang nur wenige der 276 in Chibok entführten Schülerinnen (auf eigene Faust) ihren Peinigern entkommen. Frankreich und fünf afrikanische Länder hatten erst am Wochenende in Paris ein entschlossenes Vorgehen gegen die Boko Haram verabredet. Die Umsetzung der Vereinbarung steht offenbar noch aus..