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Kartellverfahren gegen drei Großbanken im Zinsskandal

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Kartellverfahren gegen drei Großbanken im Zinsskandal

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Im Skandal um die jahrelange Manipulation von Zinssätzen hat die Europäische Kommission drei Großbanken förmlich der Bildung eines Kartells zur Absprache bei der Festsetzung von Zinssätzen beschuldigt. Die französische Crédit Agricole, die US-Bank JP Morgan und die britische HSBC hatten sich vor sechs Monaten nicht an einem Vergleich beteiligt, den sechs andere Geldhäuser, darunter die Deutsche Bank und die RBS mit der Kommission abgeschlossen hatten.

Die Banken können der Kommission den Sachverhalt nun aus ihrer Sicht schildern, danach entscheidet die Kommission über mögliche Geldbußen. Sie können bis zu 10 Prozent der globalen Einnahmen der Bank betragen.

Händler der Banken sollen sich bei der Ermittlungen von Referenzzinsätzen wie dem Euribor und dem Libor abgesprochen haben.