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Dardenne-Brüder in Cannes - "zwei Tage, eine Nacht" - und noch eine Palme?

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Dardenne-Brüder in Cannes - "zwei Tage, eine Nacht" - und noch eine Palme?

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“Bis heute ist die Stadt ein Treffpunkt der Reichen und Schönen und hat sich einen mondänen Charakter erhalten,” beschreibt Wikipedia Cannes an Frankreichs Côte d’Azur. Und jeden Mai wird daraus die Stadt der Kritik an sozialen und gesellschaftlichen
Missständen – Filmfestival-Zeit.

So beschreibt “Deux jours, une nuit” (zwei Tage, eine Nacht) der belgischen Regie-Brüder Dardenne im Wettbewerb den Existenzkampf einer jungen Mutter und dabei auch eine von Geld, Macht und Selbstverwirklichung getriebene Gesellschaft.

Zwei Goldene Palmen haben Jean-Pierre und Luc Dardenne schon aus Cannes mit nach Hause genommen, für ihre Sozialdramen “Das Kind” und “Rosetta”.

Die Nerven flattern immer noch.

Jean-Pierre Dardenne:

“Es gibt keine Routine in dem, was wir tun. Jeder neue Film ist etwas Neues, und wir sind nervös … In der Tat, ohne Nerven wird es nichts, das wäre dann nicht Cannes”.

Die Geschichte des jüngsten Werks:

Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard – Sandra – hat ein Wochenende Zeit, ihre Kollegen zu überzeugen, auf ihre Bonuszahlungen zu verzichten, damit sie ihren Job behalten kann..

Frédéric Ponsard, euronews:

“Die Brüder Dardenne haben wieder einmal, einen tollen Film abgeliefert. Ihre Teilnahme am offiziellen Wettbewerb ist um Längen gerechtfertigt. Aber es ist Marion Cotillard, die am meisten erstaunt. Wie ausgewechselt. Sie gilt neben Julianne Moore als heißeste Anwärterin für die beste weibliche Darstellerin auf dem roten Teppich in Cannes.”

su mit dpa