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GM-Chefin Mary Barra als Pech-Marie - nächste Rückruf-Aktion

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GM-Chefin Mary Barra als Pech-Marie - nächste Rückruf-Aktion

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General Motors (GM) hat die nächsten gefährlichen Fehler in seinen Autos gefunden. Nun ruft der Opel-Mutterkonzern mehr als 2,4 Millionen Fahrzeuge alleine in den USA in die Werkstätten zurück – wegen der unterschiedlichsten Probleme – Sicherheitsgurte, Getriebe, Sicherungskasten oder Airbags bei den Marken Buick, Chevrolet, Cadillac, GMC und Pontiac bis zurück ins Jahr 2004.

Es habe bei Unfällen zwar Verletzte gegeben, aber keine Toten, so GM.

Seit Jahresbeginn ist Mary Barra GM-Chefin, seither wird verstärkt nach Defekten in den Modellen des Konzerns gesucht. Allein die Reparatur der
neu entdeckten Fehler könnte rund 150 Millionen
Euro kosten.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde hatte GM erst kürzlich nach einer Reihe tödlicher Unfälle wegen mangelhafter Zündschlösser gut 25 Millionen Euro Strafe aufgebrummt. GM habe die Mängel
zu spät gemeldet, hieß es zur Begründung. Weil ein Schalter zu schwach ausgelegt ist, kann der Zündschlüssel zurückspringen. Das schaltet neben dem Motor auch Bremskraftverstärker, Airbags und Servolenkung aus.

Allein auf dem wichtigen Heimatmarkt USA bittet der Konzern seit Jahresbeginn 13,6 Millionen Wagen in die Werkstätten -die Ersatzteile müssen oft erst
noch produziert werden.

su mit dpa