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5 Spitzenkandidaten zur EU-Wahl

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5 Spitzenkandidaten zur EU-Wahl

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Fünf Kandidaten für den Posten des Präsidenten der EU-Kommission stellten sich in TV-Debatten den Wählern vor. Sich selbst und ihre unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie es mit der EU weitergehen soll. Der ehemalige belgische Ministerpräsident Guy Verhofstadt vertritt im EU-Parlament eine politische Richtung, die in Deutschland gerade weg ist vom Fensterplatz der politisch Einflußreichen: Die Liberalen. Er sagte:
“Wenn wir Probleme wie den Klimawandel lösen wollen, Probleme wie Arbeitslosigkeit, wie schlechte Finanzprodukte, die von der anderen Seite des Atlantik kommen, dann brauchen wir die europäische Zusammenarbeit. Wie brauchen eine stärkere Europäische Union, die ihr Model gegenüber China, Indien oder den USA verteidigen kann.”

Die einzige Frau in dieser Runde ist die junge deutsche Studentin Ska Keller, die es gerade erst bei den Grünen an die Spitze geschafft hat.
Als “grüne Doppelspitze” auch im EU-Parlament agiert sie zusammen mit den französischen Umwelt-Rebellen José Bové. Ihr Credo: “Wir brauchen echte Investitionen in die Zukunft, in Dinge, die die Gesellschaft braucht, um unsere Wirtschaft umzukrempeln, sie grüner zu machen, damit wir den Klimawandel stoppen können.”

Der langjährige Luxemburger Regierungschef
Jean Claude Juncker ist wohl der Kandidat mit der umfangreichsten EU-Erfahrung. Als Chef der Euro-Gruppe hat er den Euro durch die Krise geführt.
“Als Chef der Eurogruppe habe ich den Wachstums- und Stabilitätspakt so abgeändert, dass er nicht nur riguros blind zwingend Sparpolitik erfordert, sondern dass man auch Rücksicht nimmt auf den Verlauf der Konjunkturzyklen. Ich kennen mich in Europa aus. Wer die Zukunft in Europa gestalten möchte, muss auch Erfahrungen haben. Die habe ich.”

Für die Sozialdemokraten geht der aktuelle Präsident des EU-Parlaments ins Rennen. Martin Schulz hat seinen politischen Weg als Bürgermeister begonnen bevor er lernte, sich um die Belange von 500 Millionen EU-Bürgern zu kümmern. “Ich will, dass die Europäische Union dafür sorgt, dass die Lebensqualität durch unsere Gesetzgebung auch für einfache Leute gut ist. Dafür brauchen wir gemeinsame Regeln. Was wir nicht brauchen, ist Überregulierung für alles.”

Alexis Tsipras tritt für die gar nicht so kleine Fraktion der europäischen Linken an. Der Grieche kritisiert erwartungsgemäß vor allem die seinem Land aufgezwungenen Sparpläne. Er verspricht, gegen die Macht der Banken zu kämpfen und für eine EU der solidarischen Beziehungen.
“Wir stimmen dafür, die Mauer aus Geld einzureißen, die Nord-Süd-Teilung zu überwinden, eine Teilung, die das europäische Ideal zerstört und auch Europa selbst.”
Das sagte er beim Parteitag der deutschen LINKEN.

00:00 EU candidates debate
Cinque candidats, cinque idées d’Europe qui se confrontent. Pour la premiére fois, les groupes politiques européens ont choisi leur candidat à la présidence de la Commission de Bruxelles. Un choix de transparence qui est censé attirer les élécteurs aux urnes.

00:20 Guy Verhofstadt pretext

L’ancien premier ministre belge Guy Verhofstadt représente les liberaux et democrates. Dans cette veste, il défend l’idée d’une Europe fédérale et plus intégrée.

00:30 SOT Verhofstadt:

“If we want to solve problems like climate change, like unemployment, like bad financial products coming from the other side of the Ocean, we need European cooperation, we need a European Union stronger, that can defend its model against China, against India, against the US”.

00:50 Ska Keller

La seule femme est l’eurodéputé allemande d’origine danoise Ska Keller. Avec le francais José Bové, elle représente les Verts. Des deux, c’est elle qui a été choisi pour participer aux débats entre les candidats. Et malgré son jeune age, elle défend éfficacement les principes de son partie.

01:06 SOT Keller:
“What we need is really investment into the future, invetment into things that the society needs like transforming our economy, making it greaner so that we’re also stopping climate change”.

01:17 Jean Claude Juncker:

L’ancien premier ministre luxembourgois Jean Claude Juncker, qui représente les parties de centre-droite, défend son bilan en tant que chef de l’Eurogrouppe pendant la crise de la zone euro.

01:28 SOT Juncker:

“As head of the Eurogroup I made amendments to the Stability and Growth Pact so that it not only blindly follows hardline austerity policies but that it also takes into consideration negative economic trends. I know Europe. Those who want to shape the future must have experience. I have it.”

01:52 Martin Schulz

Chef de file des socialdémocrates, l’allemand Martin Schulz, 58 ans, est aussi président du Parlement européen. Soouvent critique avec la leadership de l’Union, il soutien une Europe plus proche des 500 millions de citoyens de l’Union.

02:06 SOT Schulz:
“I want the European Union to make sure that our legislation ensures good living standards, also for simple people. That is why we need common rules, yes. What we do not need is an excess of regulation”.

02:22 Alexis Tsipras

Alexis Tsipras, soutenu par la gauche européenne, représente la révolte de son pays, la Grèce, contre les plans d’austérités imposés par la troika. A Bruxelles, il se bat contre le pouvoir des banques et pour une Union plus solidaire.

02:38 SOT Tsipras

“We’re voting to tear down the wall of money, we’re voting to overcome the North-South division: a division that cancels the European ideal and Europe itself”.

02:56 Upsond people clapping hands.

03:01 End