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Präsidentenwahl in der Ukraine

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Präsidentenwahl in der Ukraine

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Wie Phönix aus der Asche, oder wie Demokratie nach den in Gewalt ausgearteten Maidan-Protesten – so erwarten viele Ukrainer die vorgezogene Präsidentenwahl am 25. Mai. Es wird eine Wahl in einem veränderten Land. Auf der Krim und in den selbsternannten “Volksrepubliken” an der russischen Grenze wird nicht gewählt. Im Rest des Landes treten 21 Kandidaten an.
Gewinnt keiner die absolute Mehrheit, kommt es drei Wochen später zur Stichwahl. Die große Auswahl ist sicher gut für das demokratische Selbstwertgefühl der Wähler.

Wobei in allen Umfragen nur er als Sieger genannt wird: Petro Poroshenko. Einer der reichsten Unternehmer des Landes, der auch schon mehrfach selbst in der Politik mitgemischt hat. Auf dem Maidan war er selbst selten zu sehen, er wirkte im Hintergrund. Zum Beispiel durch seinen Fernsehsender, der die LIVE-Bilder lieferte.

Vitali Klitschko, der mangels politischer Erfahrung auf´s falsche Pferd gesetzt hatte, ließ sich zu einem Bündnis mit Poroshenko überreden. So konnte sich der Schokoladenkönig seiner Sache sicher sein, als er seine Bewerbung unterschreibt.
Die Stimmung im Land zu dieser Zeit: Man braucht eine starke Hand, einen erfolgreichen Bewerber, der Führungsstärke bewiesen hat. In der Ukraine, dem Land der Oligarchen, kann das nur ein Oligarch sein. Und einer, der mit Schokolade reich geworden ist, wirkt irgendwie sympathischer als die Öl-, Gas- Stahl- oder Kohlebarone.

Für die Gasprinzessin Julja Timoschenko ist der Aufstieg des Schokoladenkönigs ein denkbar schlechtes Zeichen. Auch wenn er hat verlauten lassen, er würde ihr das Amt der Ministerpräsidentin anbieten – in dem sie schon zweimal versagt hat. Zuletzt als sie bei Putin einen Gasvertrag zum Schaden der Ukraine unterschrieb, was ihr nach der nächsten verlorenen Wahl die bekannte Gefängnisstrafe einbrachte. Die vom Maidan inspirierten Abgeordneten hatten sie zwar aus dem Gefängnis geholt – die Demonstranten waren da ihrer aber bereits überdrüssig. Zuletzt drohte sie Poroshenko, im Falle seiner Wahl werde eine “dritte Revolution” gegen die Oligarchen losbrechen. Da hatte sie wohl kurz vergessen, dass sie als “Gasprinzessin” auch zum Klub der schnell reich Gewordenen gehört.

Dann wäre da noch Serhij Tihipko von der “Partei der Regionen” des davon gejagten Viktor Janukowitsch. Er war Minister, kennt sich bestens auf den Fluren der Macht aus. Allerdings ist es mehr als fraglich, ob sich genug Wähler finden, die seine Erfahrungen in einer inzwischen überwiegend negativ bewerteten Herrschaftsepoche nutzen möchten.

Ebenfalls zu dieser Partei gehört der ehemalige Gouverneur des Gebietes Charkiw, Mychaylo Dobkin. In seinem Wahlprogramm steht:
Gouverneure der Regionen sollen demokratisch gewählt werden und nicht mehr vom Präsidenten eingesetzt. Zunächst sprach er sich auch für einen Föderalstaat aus. Ruderte dann aber zurück mit der Begründung, in der Ukraine geben es keine politische Kultur dafür.

Wie Phönix aus der Asche, oder wie Demokratie nach den in Gewalt ausgearteten Maidan-Protesten – so erwarten viele Ukrainer die vorgezogene Präsidentenwahl am 25. Mai.
Es wird eine Wahl in einem anderen Land.
Auf der Krim und in den selbsternannten “Volksrepubliken” an der russischen Grenze wird nicht gewählt.
1.18
Im Rest des Landes treten 21 Kandidaten an.
Gewinnt keiner die absolute Mehrheit, kommt es drei Wochen später zur Stichwahl.
1.25
Die große Auswahl ist sicher gut für das demokratische Selbstwertgefühl der Wähler.
1.31
Wobei in allen Umfragen nur er als Sieger genannt wird.
Petro Poroschenko.
Einer der reichsten Unternehmer des Landes, der auch schon mehrfach selbst in der Politik mitgemischt hat, quer durch drei oder vier Parteien.

1.40
Auf dem Maidan war er selbst selten zu sehen, er wirkte im Hintergrund.
Zum Beispiel durch seinen Fernsehsender, der die LIVE-Bilder lieferte.
1.48 Klitschko
Vitali Klitschko, der mangels politischer Erfahrung auf´s falsche Pferd gesetzt hatte, ließ sich zu einem Bündnis mit Poroshenko überreden. So konnte sich der Schokoladenkönig seiner Sache sicher sein, als er seine Bewerbung unterschreibt.
1.55
Die Stimmung im Land zu dieser Zeit: Man braucht eine starke Hand, einen erfolgreichen Bewerber, der Führungsstärke bewiesen hat.

In der Ukraine, dem Land der Oligarchen, kann das nur ein Oligarch sein.

Und einer, der mit Schokolade reich geworden ist, wirkt irgendwie sympathischer als die Öl-, Gas- Stahl- oder Kohlebarone.

2.20 Julja
Für die Gasprinzessin Julja Timoschenko ist der Aufstieg des Schokoladenkönigs ein denkbar schlechtes Zeichen.
Auch wenn er hat verlauten lassen, er würde ihr das Amt der Ministerpräsidentin anbieten – in dem sie schon zweimal versagt hat.
2.32——————————-
In der “Orangenen Revolution” von 2004 , die im auch schon von Poroshenko bezahlt worden war, hatte sie sich geschickt – populistisch bis zur Frisur – rechtzeitig ihren Platz an der Seite der Sieger gefunden.
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Zuletztr als sie bei Putin einen Gasvertrag zum Schaden der Ukraine unterschrieb – was ihr nach der nächsten verlorenen Wahl die bekannte Gefängnisstrafe einbrachte.

2.00 heulend Maidan
Die vom Maidan inspirierten Abgeordneten hatten sie zwar aus dem Gefängnis geholt – die Demonstranten waren ihrer aber bereits überdrüssig.
Zuletzt drohte sie Poroshenko, im Falle seiner Wahl werde eine “dritte Revolution” gegen die Oligarchen losbrechen.
Da hatte sie wohl kurz vergessen, dass sie als “Gasprinzessin” auch zum Klub der schnell reich Gewordenen gehört.

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Dann wäre da noch Serhij Tihipko der “Partei der Regionen” des davon gejagten Viktor Janukowitsch.
Er war Minister, kennt sich bestens auf den Fluren der Macht aus.
Allerdings ist es mehr als fraglich, dass sich genug Wähler finden, die seine Erfahrungen in einer inzwischen überwiegend negativ bewerteten Herrschaftsepoche nutzen möchten.

2337
Ebenfalls zu dieser Partei gehört der ehemalige Gouverneur des Gebietes Charkiw,
Mychaylo Dobkin.
In seinem Wahlprogramm steht: Gouverneure der Regionen sollen demokratisch gewählt werden und nicht mehr vom Präsidenten eingesetzt.
Zunächst sprach er sich auch für einen Föderalstaat aus. Ruderte dann aber zurück mit der Begründung, in der Ukraine geben es keine politische Kultur dafür.
3.55

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