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Drei Tuareg-Gruppen stimmen Waffenstillstand in Mali zu

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Drei Tuareg-Gruppen stimmen Waffenstillstand in Mali zu

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Nach zweitägigen Gefechten haben drei Gruppen der Tuareg-Rebellen und die Regierung von Mali einen Waffenstillstand vereinbart. Der mauritanische Staatspräsident Mohamed Ould Abdel Aziz und UN-Sondergesandte Albert Koenders vermittelten in mehrstündigen Verhandlungen die Waffenruhe. Die Tuareg-Rebellen haben nach eigenen Angaben den Nordosten Malis zurückerobert. Kidal, Ménaka, Aguelhok, Anefis, Tessalit und Andéramboukané seinen unter ihrer Kontrolle, ihre Kämpfer stünden nur 45 Kilometer von Gao entfernt, teilte die Tuareg-Organisation Nationale Bewegung zur Befreiung des Azawad (MNLA) mit.

Während eines Besuchs des neuen malischen Ministerpräsidenten Moussa Mara in Kidal am Mittwoch hatten die Tuareg-Rebellen Kidal angegriffen und die Regierungstruppen aus der Stadt vertrieben. Ein Versuch der Regierungstruppen Kidal zurückzuerobern scheiterte.

In Gao hat Frankreich rund 1000 Soldaten stationiert, die das malische Militär im Kampf gegen die Rebellen unterstützen sollen. Sie griffen in die Kämpfe bislang nicht ein.