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Marine Le Pen und der Europawahlkampf von "Front National"

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Marine Le Pen und der Europawahlkampf von "Front National"

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“Nein zu Brüssel, ja zu Frankreich”. Mit dieser Losung zieht die Chefin rechtsextremen französischen Partei “Front National”, Marine Le Pen, in den Europawahlkampf. Sie selbst hat bereits seit 2004 Sitz und Stimme im EU-Parlament.
Auch wenn im Juli 2013 ihre Immunität wegen islamfeindlicher Äußerungen aufgehoben wurde

Sie setzt auf Zusammenarbeit jener Rechts-Außen in Europa, die sie für regierungsfähig einschätzt wie die italienische “Alleanza Nazionale”. Mit der deutschen NPD oder der ungarischen JOBBIK will sie nichts zu tun haben.

Das Ziel der Euroskpetiker, zu denen sie sich zählt,
beschreibt sie mit den Worten: “Die verrückte Maschinerie stoppen, zu der die EU geworden ist. Man muss jede weitere Übertragung von Souveränität blockieren und auch jede weitere EU-Erweiterung.”

Die 45jährige Anwältin hat 2011 die Führung der von ihrem Vater gegründeten Partei übernommen.
Seither ist es ihr gelungen, die Partei aus der rechten Schmuddelecke herauszuholen und auch für Wähler der moderaten Rechten wählbar zu machen.
Sie plädiert für einen Austritt Frankreichs aus der Euro-Zone und aus der NATO, vermeidet aber extrem rassistische oder antisemitische Ausfälle, mit denen ihr Vater sich und der Partei so viele Feinde gemacht hatte.