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Belgien vor schwieriger Regierungsbildung


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Belgien vor schwieriger Regierungsbildung

Nach Parlamentswahlen mit einem deutlichen Sieg der Separatisten in Flandern steht Belgien vor einer vermutlich schwierigen und langwierigen Regierungsbildung. Ministerpräsident Elio Di Rupo reichte bei König Philippe seinen Rücktritt ein, führt aber momentan weiterhin die Regierungsgeschäfte.
Wegen schwerer Softwareprobleme in einer Reihe von Wahlkreisen hatte sich die Bekanntgabe des Wahlergebnisses erheblich verzögert.

Die Neu-Flämische Allianz (N-VA) wurde am Sonntag in der Flämisch sprechenden Region Flandern mit einem Stimmenanteil von 20 Prozent zur größten politischen Kraft Belgiens. Das ist ein Zuwachs von 3 Prozentpunkten. Parteichef Bart De Wever sagte, er wolle keine lange Krise. Seine Partei tritt für mehr Autonomie Flanderns innerhalb Belgiens und für eine dann folgende Unabhängigkeit ein. Es wurde damit gerechnet, dass König Philippe ihn als eindeutigen Sieger der Wahl mit der Regierungsbildung beauftragt.

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