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Dijsselbloem: "Beim Wachstum in Europa ist mehr drin"

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Dijsselbloem: "Beim Wachstum in Europa ist mehr drin"

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Europas Währungshüter haben ihre Bereitschaft zum
Handeln gegen niedrige Inflationsraten bekräftigt und ringen um eine ausgewogene Reaktion. Wir müssen bereit zu zum Eingreifen, falls notwendig, sagte EZB-Präsident Mario Draghi bei einer Konferenz der
Europäischen Zentralbank (EZB) im portugiesischen Sintra.

Die Inflation im Euroraum ist seit Monaten sehr niedrig. Im April lag die Jahresrate bei 0,7 Prozent.

Jeroen Dijsselbloem, Präsident der Eurogruppe:

“Heute sprechen wir auch über Wirtschaftspolitik, was ist notwendig, um Wachstum in Europa zu erzeugen. Da ist mehr drin als wir im Moment erreichen. Die Wachstumsraten sind zu gering und die Arbeitslosigkeit hinkt hinterher. Wir müssen die Konjunktur auf Trab bringen”.

Zum Auftakt der Konferenz hatte die Chefin des
Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, die Zentralbanken aufgefordert, im Bemühen um stabilere Finanzmärkte ihren gesamten Werkzeugkasten auszupacken. Es gelte weiterhin, nach einem besseren Regelwerk für den Finanzsektor zu streben. “Aber wo Regulierungsansätze zu kurz greifen, kommt der Geldpolitik eine gewichtigere Rolle zu als in der Vergangenheit, um Finanzstabilität
zu gewährleisten.”

su mit dpa, Reuters