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Europawahl: Starke Verschiebungen in einigen Ländern

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Europawahl: Starke Verschiebungen in einigen Ländern

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In Deutschland bleiben Überraschungen aus: Die Union büßt leicht ein, die Sozialdemokraten legen deutlich zu. Die FDP stürzt ab, dafür erreicht die Euro-feindliche Alternative für Deutschland auf Anhieb sieben Prozent.

In Österreich bleiben die Großparteien ÖVP und SPÖ vergleichsweise stabil (die Volkspartei mit Einbußen).

Grüne und vor allem die EU-skeptische FPÖ legen aber stark zu, die Grünen sogar auf einen Rekordwert. Den Freiheitlichen kommt der Zerfall der beim letzten Mal extrem starken Liste Martin zugute.

NEOS schafft mit knapp acht Prozent sofort den Sprung ins Europaparlament.

In Italien wird die regierende Demokratische Partei deutlich stärkste Kraft. Nach der bisherigen Auszählung ist sie mit über vierzig Prozent der Stimmen doppelt so stark wie die Protestbewegung Fünf Sterne.

Die konservative Forza Italia liegt noch einmal deutlich dahinter – ein starker Verlust gegenüber der letzten Europawahl.

Ebenfalls starke Verluste haben in Spanien die beiden großen Parteien erlitten. Sowohl die konservative Volkspartei als auch die Sozialisten büßen ein Drittel ihrer Parlamentssitze ein.

Von den Verlusten der Großen profitieren linksgerichtete Bündnisse und regionale Parteien. So legt die Vereinte Linke deutlich zu. Die ebenfalls linksgerichtete Neugründung Podemos – “Wir können” – kommt aus dem Stand auf fünf
Europaabgeordnete.

European parliament elections