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Pfizer lässt von AstraZeneca ab

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Pfizer lässt von AstraZeneca ab

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Der Viagra-Hersteller Pfizer gibt im Übernahmepoker um den britischen Rivalen AstraZeneca vorerst klein bei.

Nach der Absage der Briten an die jüngste Offerte werde man keine weiteren Schritte unternehmen, so der US-Konzern.

Völlig vom Tisch ist eine mögliche Fusion damit allerdings nicht.

Zwar muss Pfizer nach britischem Recht nun mindestens sechs Monate lang stillhalten – allerdings könnte AstraZeneca schon Ende August die Verhandlungen neu beleben. In diese Richtung
sollen einige Großaktionäre das Management bereits gedrängt haben, laut “Financial Times” unter
anderem der Vermögensverwalter Blackrock als größter Investor bei AstraZeneca.

Pfizer hatte zuletzt 85,2 Milliarden Euro geboten, eine feindliche Übernahme aber ausgeschlossen.

In der Pharmabranche wäre es die größte Übernahme aller Zeiten gewesen. Topmanagement, Politiker und Wissenschaftler waren gegen den Mega-Deal. Pfizer ist bekannt dafür, nach Übernahmen im großen Stil Stellen zu streichen.

Beide Pharmariesen stehen unter Druck, weil demnächst der Patentschutz für wichtige Medikamente abläuft.

su mit Reuters, dpa