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Spitzenkandidaten bei Europawahl streben nun nach höchstem Amt

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Spitzenkandidaten bei Europawahl streben nun nach höchstem Amt

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Im neuen Europaparlament verlieren die Konservativen deutlich an Sitzen. Sie liegen aber weiterhin vor den Sozialdemokraten, die leicht einbüßen.

Die Liberalen verlieren ebenfalls leicht. Die Grünen halten dagegen ihr Niveau, während die Linken zulegen.

Der Spitzenkandidat der Konservativen fordert jetzt sein Recht ein, nächster Präsident der EU-Kommission zu werden.

So ist das bei dieser Wahl erstmals gedacht. Andererseits: Wenn die nationalen Regierungen ihn trotzdem nicht wollen, wird es zwischen ihnen und dem Parlament schwierig.

Die Konservativen hätten klar gewonnen, sagt Jean-Claude Juncker aber. Er müsse nun mit anderen politischen Kräften verhandeln, um eine Mehrheit zu bekommen.

Auch der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten hegt jedoch noch Hoffnungen, den Chefposten der EU zu bekommen.

Die Konservativen hätten sechzig Sitze verloren, sagt Martin Schulz. Außerdem könne es im Parlament keine Mehrheit geben ohne eine Übereinkunft mit den Sozialdemokraten.

Diese Mehrheit liegt bei 376 Sitzen: Selbst beide großen Fraktionen zusammen liegen nur wenig darüber. Eine Mehrheit mit kleineren Gruppen wäre kaum hinzubekommen.

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