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Börsenbetreiber Euronext zurück auf dem Alten Kontinent

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Börsenbetreiber Euronext zurück auf dem Alten Kontinent

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Der Börsenbetreiber Intercontinental Exchange (ICE) will einen Teil seiner europäischen Tochter Euronext vor dem geplanten Börsengang an Großinvestoren vor allem in Europa verkaufen. Der US-Konzern will so bis zu einem Drittel der Anteile für mindestens drei Jahre bei institutionellen Anlegern wie Investmentfonds oder Versicherungen unterbringen.

Darunter seien unter anderem die französischen Großbanken BNP Paribas und Societe Generale, die niederländische ABN Amro und die portugiesische Banco Espirito Santo.

Nach der im November abgeschlossenen Übernahme der New York Stock Exchange NYSE, die die Euronext ihrerseits 2007 gekauft hatte, will die auf den Rohstoffhandel ausgerichtete ICE den Betreiber von Handelsplätzen in Amsterdam, Brüssel, Lissabon und Paris wieder abspalten.

Im Januar schätzte Euronext ihren eigenen Wert laut Insidern auf 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro. Die Übernahme der New York Stock Exchange NYSE hatte gut 8 Milliarden Euro gekostet.

Die Londoner Derivatebörse Liffe will ICE dagegen behalten. Platzierung und Börsengang (IPO – Initial Public Offering) sollen vor dem vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein.

su mit Reuters