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Putin stellt Bedingungen für Dialog mit Kiew

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Putin stellt Bedingungen für Dialog mit Kiew

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In der Ukraine-Krise hat Kremlchef Wladimir Putin den Druck auf die ukrainische Regierung erhöht. Gespräche mit Kiew könnten nur stattfinden, wenn die Führung in einen Dialog mit den Separatisten trete. Zudem müsse die Ukraine die Militäroffensive im Osten des Landes sofort stoppen, so Putin.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnte den frisch gewählten ukrainischen Präsidenten vor dem Einsatz weiterer Gewalt: “Wenn Petro Poroschenko noch vor seiner Amtseinführung mit schweren Waffen, der Nationalgarde und dem Rechten Sektor gegen den Widerstand im Südosten vorgehen will, und wenn Poroschenko im Donbass als Sieger einmarschieren will, dann wird er dort kaum freundlich empfangen werden.”

Poroschenko lehnt Gespräche mit den Separatisten im Osten des Landes ab. Dafür bot er Moskau einen Dialog an, verlangte aber, dass der Kreml auf die Separatisten einwirkt: “Russland ist unser größter Nachbar und ohne die Hilfe der russischen Vertreter ist es nicht möglich, den Krieg zu beenden, die gesamte Ukraine zu befrieden und die Stabilität im Osten der Ukraine wiederherzustellen.”

Derweil setzt Kiew den Kampf gegen die Separatisten fort. Nach seiner Wahl hatte Poroschenko zudem eine Verschärfung der sogenannten Anti-Terror-Operation angekündigt.