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Donezk in Angst: Separatisten und Bevölkerung befürchten neue Gefechte

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Donezk in Angst: Separatisten und Bevölkerung befürchten neue Gefechte

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Separatisten haben sich in der ostukrainischen Stadt Donezk auf eine weitere gewalttätige Konfrontation mit dem Militär vorbereitet. Örtlichen Medien zufolge donnerten auch am Mittwoch Kampfflugzeuge über Donezk. Laut dem Bürgermeister werde in der Nähe des Flughafens wieder gekämpft. Auch die Bevölkerung befürchtet eine erneute Konfrontation: “Ich habe inzwischen einfach nur noch Angst”, so eine ältere Frau. “Ich habe schon einen Krieg überlebt, das hat mir gereicht.”

Auch die Journalisten bekommen die Angst vor einer Regierungsoffensive zu spüren, so unser Korrespondent Sergio Cantone: “An den Barrikaden, an denen wir gestern noch standen, durften wir heute nicht mehr filmen. Sie zeigen demonstrativ ihre Kalaschnikows, um die Kameraleute und Fotografen einzuschüchtern. In der Stadt herrscht eine Atmosphäre wie bei einer Belagerung, besonders die Kämpfer der sogenannten Volksrepublik fühlen sich bedroht.”

Dem designierten Präsidenten Petro Poroschenko zufolge befindet sich die Ostukraine im “Kriegszustand”. In der Innenstadt demonstrierten mehrere Hundert Bergarbeiter gegen die militärische Offensive der Regierung. “Wir protestieren gegen die sogenannte Anti-Terror-Operation, die wir Anti-Volksoperation nennen, weil sie die Bevölkerung tötet und Zivilisten trifft. Es gibt hier keine Separatisten, hier gibt es nur die Menschen des Donbass”, so ein Minenarbeiter.