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Extra-Tag zum Wählen in Ägypten

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Extra-Tag zum Wählen in Ägypten

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Die ägyptische Präsidentenwahl ist am Mittwoch in die Verlängerung gegangen. Doch auch am dritten Tag war der Andrang vor den Wahllokalen eher mäßig. Die Wahlkommission entschied, den ursprünglich für zwei Tage geplanten Urnengang um einen Tag zu verlängern. Aktivisten kritisierten die Verlängerung als Versuch, die Wähler zu den Urnen zu zwingen.

Zur Abstimmung – der ersten Präsidentenwahl seit der Entmachtung des Islamisten Mohammed Mursi im Juli 2013 – waren nur zwei Kandidaten angetreten. Der ehemalige Militärchef Abdel Fattah al-Sisi und der Linkspolitiker Hamdien Sabahi, der bei der letzten Präsidentenwahl 2012 Dritter geworden war. Die Muslimbrüder, die zum Wahlboykott aufgerufen hatten, sahen sich durch die schwache Beteiligung bestätigt. Bei Mursis Wahl vor zwei Jahren soll die Beteiligung in der ersten Runde bei rund 45 Prozent gelegen haben.