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Neuer Gewaltausbruch in Zentralafrikanischer Republik


Zentralafrikanische Republik

Neuer Gewaltausbruch in Zentralafrikanischer Republik

Bei einer Demonstration in der zentralafrikanischen Republik sind in der Hauptstadt Bangui mindestens zwei Menschen durch Schüsse ums Leben gekommen. Drei weitere wurden verletzt, zwei davon schwer. Die Demonstration richtete sich gegen die Übergangspräsidentin Catherine Samba Panza. Gefordert wurde ferner ein Abzug des burundischen Kontingents der afrikanischen Friedenstruppe.

“Wir verhalten uns friedlich und haben keine politischen Interessen,” sagt dieser Student. “Wir fordern keinen Rücktritt, weder von der Regierung noch von irgendjemand. Wir verlangen die Entwaffnung des Militärs.”

Ein anderer Demonstrant erklärt:

“Als vorübergehende Lösung möchten wir, dass burundische Truppen abziehen. Wir verlangen die Freiheit für unsere Nachbarschaften, damit unsere Mütter, Söhne und Väter zurück in ihr normales Leben finden können.”

In Bangui kommt es seit Tagen zu Auseinandersetzungen zwischen afrikanischen Friedenssoldaten und Jugendlichen. Am Mittwoch waren unweit der Hauptstadt 17 Menschen beim Angriff auf eine Kirche ums Leben gekommen.

Donnerstag plünderte ein aufgebrachter christlicher Mob daraufhin eine Moschee im Lakouanga-Viertel von Bangui. Die Vereinten Nationen befürchten, dass die Unruhen zwischen den Volksgruppen in einen Genozid umschlagen könnten.

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