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Sex als europäische Wirtschaftsleistung

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Sex als europäische Wirtschaftsleistung

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Illegale Drogen und Prostitution werden in Großbritannien künftig bei der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts berücksichtigt. Die Europäische Union (EU) will das so, um die Zahlen weltweit vergleichbarer zu machen.

Delikat die Hochrechnungen der Statistikbehörde ONS: Hinter 6,5 Milliarden Euro Prostitutionsumsatz stecken geschätzt 60,879 Prostituierte mit 25 Kunden pro Woche, hinter 5,4 Milliarden Euro für illegale Drogen unter anderem 38.000 Heroin-Konsumenten.

Die neuen Werte könnten das Bruttoinlandsprodukt um bis zu fünf Prozent anheben. (Basis 2009)

Italien will diese Wirtschaftsfaktoren auch demnächst dingfest machen, Estland , Österreich, Slowenien , Finnland , Schweden und Norwegen sind die Vorreiter.

Ab September könnte auch das deutsche Bruttoinlandsprodukt schlagartig um bis zu drei Prozent steigen. Prostitution und Schwarzarbeit erhöhen die Wirtschaftsleistung schon länger. Dann kommen Drogenhandel und Tabakschmuggel als Wirtschaftsfaktoren dazu und der Kauf von Panzern.

su mit dpa