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Ukraine-Konflikt: "Anti-Terror-Einsatz" wird fortgeführt

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Ukraine-Konflikt: "Anti-Terror-Einsatz" wird fortgeführt

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Auch nach dem Abschuss eines Helikopters der ukrainischen Armee setzt die Regierung in Kiew weiter auf eine militärische Lösung im Konflikt mit den prorussischen Separatisten.

Zwölf Soldaten waren bei dem Absturz des Mi-8 nahe Slawjansk ums Leben gekommen. Ferner kam es im Grenzgebiet zu Russland zu weiteren gewaltsamen Auseinandersetzungen während des sogenannten “Anti-Terror-Einsatzes”. Dieser werde bis zu einer Normalisierung der Lage fortgeführt, erklärte der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Kowal:

“Die ukrainischen Militäreinheiten haben prorussische Separatisten im Süden und Osten der Region Donezk vertrieben. Auch nördlich von Luhansk ist uns das gelungen.”

In der Metropole Donezk wurde mit dem Abbau von Barrikaden vor der Gebietsverwaltung begonnen.

Dort soll die von Kiew nicht anerkannte sogenannte “Volksrepublik Donezk” ihre Arbeit aufnehmen.

Weiterhin unklar ist das Schicksal der vier Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, zu denen der Kontakt seit Donnerstagabend abgebrochen ist. Sie werden in der Stadt Sjewjerodonezk rund 100 Kilometer nordöstlich von Donezk vermutet.