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Regierungstruppen nehmen Beschuss von Slowjansk wieder auf

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Regierungstruppen nehmen Beschuss von Slowjansk wieder auf

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Die ukrainische Regierung hat ihr Ziel einer vollständigen Wiedergewinnung der Kontrolle über die Ostukraine bekräftigt. Solange die Region nicht normal lebe und arbeite, werde der Militäreinsatz fortgesetzt, sagte der amtierende Verteidigungsminister Michail Kowal. Nach russischen Angaben nahmen die ukrainischen Streitkräfte den Beschuss der seit zwei Monaten belagerten ostukrainische Stadt Slowjansk wieder auf.

Im Osten der Ukraine wird ein weiteres Beobachterteam der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vermisst. Bewaffnete Kräfte sollen die beiden Fahrzeuge der Gruppe in der Stadt Sewerodonezk gestoppt und in ihre Gewalt gebracht haben.

Nach Erkenntnissen der NATO hat Russland rund zwei Drittel seiner Soldaten von der ukrainischen Grenze abgezogen. Dies, so NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, sei ein weitaus größerer Abzug als von der NATO erwartet.

Erstmals seit dem Beginn der Krim-Krise soll am Montag in Brüssel der NATO-Russland-Rat wieder zusammen treten. Beide Entwicklungen könnten auf eine leichte Entspannung in den Beziehungen zu Russland hindeuten.

Im westukrainischen Iwano-Frankiwsk (Stanislau) trauern die Menschen um die National-Gardisten, die beim Hubschrauber-Abschuß in Slowjansk getötet worden waren. Sechs der zwölf Gefallenen stammten aus den Karpaten.