Eilmeldung

Eilmeldung

70. Jahrestag der Landung der Alliierten im D-Day Museum

Sie lesen gerade:

70. Jahrestag der Landung der Alliierten im D-Day Museum

Schriftgrösse Aa Aa

Das D-Day Museum im südenglischen Portsmouth ist bereit für den großen Tag. Zum 70. Mal jährt sich die Landung der Alliierten Truppen in der Normandie, am 6. Juni 1944, um das besetzte Europa zu befreien. Das Museum erzählt von der geheimen Planung auf britischer Seite.

Andrew Whitmarsh, Historiker: “Die Vorbereitungen liefen an der gesamten Südküste Großbritanniens und anderswo. Aber gerade hier geschah auf lokaler Ebene sehr viel. Die vielen Truppeneinheiten, die am D-Day landen sollten, wurden hier versammelt und eingeschifft. Und die alliierten Kommandeure trafen sich im im Southwick Haus, nur ein paar Meilen nördlich von Portsmouth, unmittelbar vor der Landung. Sie analysierten die Wetterlage, um zu entscheiden, wann der D-Day stattfinden würde.”

Das Museum zeigt, wie die Invasion von langer Hand vorbereitet wurde. Viele Menschen, auch in der Zivilgesellschaft trugen dazu bei, dass sie erfolgreich verlief, zum Beispiel die Frauen in den Fabriken.

Wichtig ist das Portsmouth Museum auch, weil es Kontakt zu den wenigen noch lebenden D-Day-Veteranen hält. Der 88-jährige Frank Rosier zum Beispiel landete am 6. Juni am Strand von Gold Beach. Er kommt oft ins Museum, um seine Erinnerungen mit den jüngeren Generationen zu teilen.

“Freiheit ist heute eine Selbstverständlichkeit. In Großbritannien waren wir seit Wilhelm dem Eroberer im Jahr 1066 nicht mehr unter fremder Herrschaft. Wir sind zu gleichgültig geworden. Freiheit kann man nicht schmecken, nicht riechen, nicht anfassen. Aber wenn man sie verliert, spürt man es sofort.”

Den ganzen Sommer über wird das Museum in Portsmouth mit Sonderveranstaltungen an den längsten Tag, den D-Day erinnern und all jenen die Ehre erweisen, die bei der größten Landungsoperation der modernen Militärgeschichte ihr Leben aufs Spiel setzten.