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NATO-Ministertreffen im Zeichen der Lage in der Ukraine

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NATO-Ministertreffen im Zeichen der Lage in der Ukraine

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In Brüssel treffen sich zwei Tage lang, Dienstag und Mittwoch, die Verteidigungsminister der NATO.

Ein Schwerpunkt ist dabei die Lage in der Ukraine – samt dem Verhältnis zu Russland.

Beschlüsse dazu soll aber das NATO-Gipfeltreffen in drei Monaten fassen, Anfang September.

Nach Brüssel war auch der Verteidigungsminister aus der Ukraine gekommen, Michailo Kowal.

Er dankt hier für die Unterstützung und bejaht die Frage, ob er in der Nähe der ukrainischen Grenze gerne mehr NATO-Truppen hätte.

Polen sowie Estland, Lettland und Litauen möchten, dass bei ihnen dauerhaft NATO-Bodentruppen stationiert werden.

Die meisten anderen Länder lehnen das aber ab, weil sie den Konflikt mit Russland nicht weiter anheizen wollen.

Einigkeit herrsche aber, so NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, dass es
am Ostrand des Bündnisses mehr Patrouillen auf See und in der Luft geben müsse sowie mehr Übungen und mehr Ausbildung.