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Syrien: Präsidentschaftswahl mitten im Bürgerkrieg

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Syrien: Präsidentschaftswahl mitten im Bürgerkrieg

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Kurz vor der Präsidentschaftswahl in Syrien ist eine Delegation inoffizieller Beobachter in der Hauptstadt Damaskus eingetroffen. Die internationale Gruppe ist auf Einladung der Regierung in das vom Bürgerkrieg gezeichnete Land gereist.

Amtsinhaber Bashar al-Assad wird bei der international massiv kritisierten Abstimmung von zwei Gegenkandidaten herausgefordert, deren Chancen allerdings als gering gelten.

Maher Hajjar war der syrischen Öffentlichkeit bis zur Erklärung seiner Kandidatur im April kaum bekannt, gleiches gilt für den zweiten Kandidaten Hassan al-Nouri.

Viele der offiziell knapp 16 Millionen Wahlberechtigten dürften von der Wahl ausgeschlossen sein. Denn abgestimmt wird nur dort, wo die Regierungstruppen Herr der Lage sind. Millionen Syrer befinden sich zudem auf der Flucht. Die syrische Opposition hat zum Boykott der Wahl aufgerufen.