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Syrische Flüchtlinge zwischen Zustimmung und Hass

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Syrische Flüchtlinge zwischen Zustimmung und Hass

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Weitere Syrer, die wählen wollen: Allerdings sind sie in Libanon und müssen nun lange anstehen, um über den Grenzübergang Masnaa zu gelangen.

Sie sind Anhänger von Assad – denn nur in den Gebieten, die er kontrolliert, wird auch abgestimmt.

Ganz anders sieht die Lage in diesem Flüchtlingslager in Libanon aus:

Die Wahl sei eine ganz ehrliche Wahl, sagt ein Syrer hier bitter. Man müsse nicht mal jemandem mit der Waffe drohen, damit er wählen gehe. Jeder in Syrien selbst und außerhalb wisse, was passiere, wenn er nicht abstimme.

Assad lache sie alle doch nur aus, meint ein anderer syrischer Flüchtling. Die Wahl werde überwacht von Russen und Iranern, die an Tötung und Vertreibung der Syrer beteiligt seien. Keiner von ihnen hier traue sich, wählen zu gehen.

Manche können sich über die Wahl in ihrem Heimatland wenigstens noch lustig machen – mit einer Wahlurne ganz eigener Art.