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Ukraine: Der neugewählte Präsident lernt seine Verbündeten kennen

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Ukraine: Der neugewählte Präsident lernt seine Verbündeten kennen

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Petro Poroschenko holt sich Unterstützung: besonders von den USA, aber auch von europäischen Nachbarländern.

Der zum ukrainischen Staatspräsidenten gewählte Unternehmer hatte etliche Gespräche in Warschau, wo im Beisein mehrerer Staats- und Regierungschefs an die erste teilweise demokratische Wahl in Polen vor 25 Jahren erinnert wurde.

Er habe sich hier vergewissern können, sagt Poroschenko, dass die Ukraine starke Verbündete habe – ob in der EU, den USA, Kanada oder überhaupt in der Welt. Sie würden im Konflikt um den Landesosten die Haltung der ukrainischen Regierung klar unterstützen.

Poroschenko kündigte in Warschau einen Friedensplan für die Ukraine an, der die Gewalt im Landesosten beenden solle.

Stichworte sind Föderalisierung oder Amnestie; Genaueres will Poroschenko aber erst nach seiner Amtseinführung am Sonnabend sagen.

Donnerstagabend ist Poroschenko in Berlin bei Kanzlerin Angela Merkel zum Abendessen eingeladen. Am Freitag, dem Tag vor seiner Amtseinführung, ist er dann in Frankreich, zum 70. Jahrestag der alliierten Landung im Krieg.

Dort wird neben vielen anderen Staats- und Regierungschefs auch Russlands Staatspräsident Wladimir Putin sein: Ein Treffen mit ihm schließt Poroschenko nicht aus – geplant sei aber nichts.

Dafür werden andere Politiker wie Merkel oder der britische Regierungschef David Cameron die Gelegenheit nutzen, um mit Putin zu sprechen. Ob auch Obama das tun wird, ist offen – bisher mauert der amerikanische Präsident.