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Ukraine: Neugewählter Präsident kündigt Friedensplan an

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Ukraine: Neugewählter Präsident kündigt Friedensplan an

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Petro Poroschenko holt sich Unterstützung: besonders von den USA, aber auch von europäischen Nachbarländern.

Der zum ukrainischen Staatspräsidenten gewählte Unternehmer hatte mehrere Gespräche in Warschau, wo an die erste teilweise demokratische Wahl in Polen vor 25 Jahren erinnert wurde.

Poroschenko kündigte dort einen Friedensplan für die Ukraine an, der die Gewalt im russisch geprägten Landesosten beenden solle.

Dort kommt es weiterhin zu Kämpfen mit Aufständischen, die die Provinzen Donezk und Lugansk von der Ukraine abspalten wollen.

Stichworte dieses Plans sind Föderalisierung oder Amnestie; Genaueres will Poroschenko aber erst nach seiner Amtseinführung am Wochenende sagen.

Nach einer Journalistenfrage, ob die von ihm angekündigte amerikanische Ausrüstung für die ukrainische Armee nicht Russland noch mehr provozieren würde, antwortet er, das sei schwer vorstellbar – angesichts russischer Söldner und russischer Beteiligung an den Kämpfen im ukrainischen Osten. Die Ukraine müsse fähig sein, ihr Staatsgebiet zu verteidigen.

Freitag ist Poroschenko in Frankreich, zum 70. Jahrestag der alliierten Landung im Krieg. Ein Treffen dort mit Russlands Präsident Wladimir Putin schließt er nicht aus, geplant sei aber nichts.