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WM-Restkartenverkauf endet im Chaos

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WM-Restkartenverkauf endet im Chaos

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Wer noch an eine Karte für die Fußballweltmeisterschaft kommen will, braucht Geduld. 180.000 Stück gab der Fußballweltverband kurzfristig in den Verkauf. Die Eintrittskarten stammen aus Kontingenten, die zurückgehalten wurden, weil in manchen Stadien die genaue Zuschauerkapazität noch nicht feststand. Manch einer hatte zuvor versucht, auf nicht-offiziellem Wege an Karten zu kommen und angesichts horrender Summen aufgegeben.

“2000 für das Eröffnungsspiel – das ist verrückt. 9000 für das Finale. So viel Geld haben wir nicht. Ich weiß nicht, ob die Brasilianer so viel Geld haben, wir haben es nicht”, sagt ein russischer Fußballfreund.

“Das ist sehr merkwürdig. Es ist frustrierend, dass ich hier Schlange stehe, um zu versuchen, Karten zu kaufen wie jeder andere auch. Hier ist nichts organisiert, obwohl das die Aufgabe des Veranstalters ist”, meint ein Brasilianer.

80 Prozent der Restkarten wurden über das Internet verkauft, ehe die Schalter überhaupt geöffnet hatten. Viele standen also umsonst an. Und auch online gab es Probleme: Aufgrund des Ansturms streikte der Server.