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Erste Feiern zum D-Day auf beiden Seiten des Kanals

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Erste Feiern zum D-Day auf beiden Seiten des Kanals

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D-Day. Am 6. Juni vor 70 Jahren sind die Alliierten an den Stränden der Normandie gelandet. Bereits heute gab es an der Pegasus-Brücke im französischen Bénouville eine Gedenkzeremonie. Anlässlich des Jahrestages kamen zahlreiche Veteranen in die Normandie, mit dabei waren auch Prinz Charles und Gattin Camilla.

Flugzeuge, Panzer, der D-Day ist immer auch Spektakel. Sieger und Besiegte treffen sich in der Normandie, es war der Beginn der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Zur zentralen Feier an diesem Freitag werden rund 20 Staats- und Regierungschefs an der Küste im Norden Frankreichs erwartet.

Roy Catman war seinerzeit dabei. “Im Nahen Osten war es schlimmer”, sagt er heute, “aber auch hier war es fürchterlich. Es gab Granatenbeschuss, überall ratterten die Maschinengewehre aus dem Sand in den Dünen am Strand. Aber wir haben uns durchgekämpft.”

Auch auf der anderen Seite des Kanals gedachte man bereits des D-Days. In Portsmouth stellten britische Soldaten die Landung der Alliierten nach. 156.000 Soldaten, 7000 Schiffe – Hunderttausende Tote. Das war der Preis für die Befreiung vom Nationalsozialismus. Der 6. Juni war nur der Anfang auf einem langen Weg bis zum 8. Mai 1945.