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Gedenken an "D-Day" in der Normandie vor siebzig Jahren

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Gedenken an "D-Day" in der Normandie vor siebzig Jahren

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An den Stränden der Normandie ist an die Landung der alliierten Truppen im Krieg vor siebzig Jahren erinnert worden.

Staats- und Regierungschefs waren zu den Feierlichkeiten im französischen Ouistreham ebenso geladen wie Kriegsveteranen, die die damaligen Kämpfe miterlebt hatten.

Mit der Landung in der Normandie 1944 trat der Zweite Weltkrieg in seine entscheidende Phase ein: Die deutsche Wehrmacht musste nun auch im Westen Europas kämpfen.

Ouistreham, nahe der Stadt Caen, lag am “Sword Beach” – einem der fünf Strandabschnitte, an denen am 6. Juni 1944 Zehntausende alliierte Soldaten anlandeten.

Nach starkem Widerstand zu Beginn mussten sich die Deutschen schnell zurückziehen; elf Monate nach dem sogenannten D-Day in der Normandie war das “Dritte Reich” am Ende.

Man stehe weiter in der Pflicht, das Erbe von damals zu bewahren, sagt Frankreichs Staatspräsident François Hollande. Es sei die Pflicht, die Völker Europas weiter zu einen, die Rolle der Vereinten Nationen zu stärken und allerorten die Menschenrechte zu verteidigen.

Der Tag in Ouistreham schloss mit einer Inszenierung, die die Ereignisse von damals in Erinnerung rief.

Mit Schauspielern, Musik und historischen Bildern schlug sie einen weiten Bogen – von Besetzung und Kriegsbeginn über den D-Day selbst bis zum Wiederaufbau nach dem Krieg und zu den Anfängen der europäischen Einigung.