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In der Ukraine-Krise dreht sich das diplomatische Karussell

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In der Ukraine-Krise dreht sich das diplomatische Karussell

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Nach Monaten der Konfrontation in der
Ukraine-Krise gewinnt der Dialog mit Russland wieder die Oberhand. Großbritanniens Premierminister David Cameron traf im Vorfeld der Gedenkfeierlichkeiten zum D-Day in Paris als erster führender westlicher Politiker wieder mit Russlands Präsident Wladimir Putin zusammen.

Cameron sagte nach dem Treffen, der gegenwärtige Zustand sei nicht tragbar, das müsse geändert werden. Die russische Seite müsse den neuen ukrainischen Präsidenten anerkennen und sich mit ihm treffen. Außerdem müsse es eine Deeskalierung geben, und es müsse verhindert werden, dass Waffen und Menschen die Grenze überschritten.

In Berlin traf die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den neugewählten ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko. An diesem Freitag wird sie in Frankreich auch mit Putin zusammekommen.

Poroschenko sagte, die neuen Möglchikeiten, die sich nach seiner Amtseinführung am kommenden Samstag für ein neues Friedensprogramm ergäben, müssten voll genutzt werden.

Zuvor hatten die G7 sich auf eine Erklärung zur Ukraine verständigt. Darin heisst es außerdem, Russland müsse Garantien für die Gasversorgung geben und seine Truppen vollständig von der ukrainischen Grenze abziehen.