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IWF warnt Briten vor Immobilienblase

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IWF warnt Briten vor Immobilienblase

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Der Internationale Währungsfonds drängt Großbritannien, riskante Hypothekendarlehen zu drosseln. Das ist bisher die stärkste Warnung einer internationalen Organisation vor einer Immobilienpreisblase, vor allem in der Hauptstadt London.

Bisher gebe es nur wenige Anzeichen einer kreditgetriebenen Blase bei den britischen Immobilienpreisen, so der IWF in seinem "OECD".

Aber das könne sich schnell ändern. Kreditgeber sollten aufhören, so vielen Hauskäufern Hypotheken zu geben, die weit über ihren Verhältnissen liegen, warnte der IWF.

“Das Umfeld ist so, dass erwartete Kapitalgewinne private Haushalte zu hohen Schulden verleiten – das bedeutet systemische Risiken für Finanzinstitute. Die Politik ist gefordert”, so der Fonds.

Zwei große britische Banken, Lloyds Banking Group und Royal Bank of Scotland, haben bereits gesagt, dass sie bei Hypothekenkrediten über gut 600.000 Euro nicht mehr über das Vierfache des Jahreseinkommens hinausgehen wollen.

su mit Reuters