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Obama und die Queen: D-Day-Gedenken auch abseits von Ouistreham

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Obama und die Queen: D-Day-Gedenken auch abseits von Ouistreham

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Vor der Gedenkfeier von Ouistreham hatten mehrere Staatsführer in der Normandie schon eigene Termine, aber aus gleichem Anlass.

So besuchte der amerikanische Präsident den Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer, weiter westlich, wo bei der Landung 1944 die Strandabschnitte der US-Soldaten
lagen.

Wer in dieser Welt zum Zyniker werde, sagte Barack Obama, der solle innehalten und an die hier begrabenen Männer denken.

Sie seien in den Krieg gezogen, damit wir heute Frieden hätten, so Obama weiter. Sie hätten Opfer gebracht für unsere Freiheit. Sie hätten gekämpft in der Hoffnung, dass wir eines Tages nicht mehr kämpfen müssten.

Die britischen Gäste und Vertreter aus Commonwealthländern besuchten am Vormittag den Ort Bayeux, ebenfalls ein wichtiger Schauplatz bei der alliierten Landung.

In der Kathedrale dort fand ein Gottesdienst statt, wie ihn Veteranen jedes Jahr abhalten. Auf dem Soldatenfriedhof von Bayeux legte die Queen außerdem einen Kranz nieder.

Treffpunkt für alle Staatsgäste war dann das Schloss von Bénouville, dem Nachbarort von Ouistreham – Gelegenheit für ein Gruppenbild, Gespräche und eine Stärkung.