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Unglaubliche Geschichten

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Japan: Ninjas forever

Ninjas, die legendären Spione im frühen Japan, sind berühmt und berüchtigt: Sie können sich tarnen und mitten im Tageslicht verschwinden. Ninjas können schnell und geräuschlos rennen.
Es gibt nur wenige überlieferte Texte über ihre Fähigkeiten und Philosophie. Doch ihr Ansehen ist nach wie vor legendär, sodass auch heute noch Ninja-Kurse in Japan angeboten werden. In Yokohama in der Nähe von Tokio gibt es eine Ninja-Akademie.

Ein Schlagwort ist Ehrlichkeit. Ohne die ist es für einen Ninja unmöglich, seine Fähigkeiten zu entfalten. Außerdem lernen die Schüler gute Manieren und den Respekt für ältere Menschen. Anderen Menschen zu helfen, ist eine große Motivationsquelle für viele Möchtegern-Ninjas. Die Schüler lernen aber auch, wie man mit ungewöhnlichen Waffen kämpft und Gefahren begegnet. Wichtig sind Konzentration und die schnelle Bewertung einer Situation.

USA: E.T. nach Hause telefonieren

An einem geheimen Ort in der Wüste von Arizona bereiten sich mehrere Schüler auf ihre letzte Prüfung vor, um Senior UFO Forscher zu werden. Ausgebildet werden sie von Chuck Modlin, dem früheren Vorsitzenden Wissenschaftler der US-Navy. Derzeit ist er technischer Ratgeber des UFO-Netzwerks MUFON, einer der größten und am meisten respektierten Organisationen der Welt. In der Wüste lernen die Ufologen, wie man ein Laser-Entfernungsmesser oder einen Geigerzähler einsetzt, um UFO-Spuren und Augenzeugenberichte vollständig auszuwerten.

Alle Kandidaten sind UFO-Fans – sei es, dass sie glauben, in der Vergangenheit Zeuge einer unerklärlichen Erscheinung gewesen zu sein. Sei es, dass sie von Kindesbeinen an ein Faible für fliegende Untertassen und Außerirdische haben.

Nachdem sie ein Handbuch studiert und einen 100-Fragen Test beantwortet haben, werden die UFO-Forscher auf die freie Wildbahn losgelassen. Dutzende Alien-Berichte werden Woche für Woche gesammelt. Weltweit gibt es etwa 1.000 UFO-Forscher. Alle träumen davon, die Existenz von Außerirdischen zu beweisen.

Island: Elfengeschichten

In den Augen eines Fremden sieht diese mysteriöse isländische Landschaft unbewohnt aus. Nicht so für viele Isländer. Einige meinen, Elfen würden in diesen Felsen leben. Ihr Lebensraum dürfe nicht zerstört werden.
Die Elfenstadt Hafnarfjörður ist ein beliebtes Ausflugsziel. Hierhin zieht es Menschen, die alte und neue Elfensagen regelrecht verschlingen. Seit mehr als 40 Jahren sammelt Magnús Skarphéðinsson Zeugnisse und Geschichten über Elfen. Er befragte 700 Isländer, die Elfen gesehen oder Kontakt zu ihnen gehabt haben wollen. Vor 26 Jahren öffnete er aus Spaß eine Elfenschule. Als er aber das echte Interesse der Schüler bemerkte, nahm er seine Aufgabe als Klassenlehrer ernst.

Elfen werden in Island so ernst genommen, dass selbst Architekten und Straßenbauer um ihre angeblichen Fels-Behausungen einen großen Bogen machen. Es gibt viele Geschichten über Eindringlinge, die vom Pech verfolgt wurden, weil sie Elfen nicht respektierten.

Ein Tipp an die Fremden: Wer die Natur der atlantischen Insel respektiert, habe nichts zu befürchten.

Mehr zum Thema:

http://www.alfar.is

http://www.elfmuseum.com

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