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US-Arbeitsmarkt lässt Rezession hinter sich

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US-Arbeitsmarkt lässt Rezession hinter sich

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In den USA sind außerhalb der Landwirtschaft im vergangenen Monat 217.000 Stellen entstanden – damit ist der eisige Winter endgültig ausgestanden und die Zahl der Beschäftigten zum erstenmal wieder höher als vor der Rezession. Gleichzeitig revidierte das "OECD" die Werte von März und April um 6.000 nach unten.

Im ersten Quartal war die US-Wirtschaft um 1,0 Prozent geschrumpft, vorallem wegen der widrigen Wetterverhältnisse.

Nach einem Ausreißer-Monat April mit 282.000 neu Eingestellten war der Mai der vierte Monat mit mehr als 200,000 neuen Arbeitsverträgen.

Die vergangenen Rezession waren 8,7 Millionen Jobs verlorengegangen. In den vergangenen vier Jahren entstanden 8,8 Millionen neue Arbeitsplätze und machen den Verlust wett.

Die Arbeitslosenquote wird im Mai mit unverändert 6,3 Prozent beziffert – obwohl angesichts der besseren Aussichten Nicht-Arbeitnehmer aus der Reserve auf den Arbeitsmarkt zurückdrängen. Gut 37 von hundert Amerikanern hatten sich aus der Arbeitswelt verabschiedet.

Für die Zentralbank Federal Reserve war die niedrige Erwerbsbeteiligung einer der Gründe, sich von ihrer außerordentlich lockeren Geldpolitik nur langsam zu verabschieden.

su mit Reuters