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Ausgebüchst aus Altersheim: Heldenempfang für britischen Kriegsveteran nach Ausflug zu D-Day-Feierlichkeiten

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Ausgebüchst aus Altersheim: Heldenempfang für britischen Kriegsveteran nach Ausflug zu D-Day-Feierlichkeiten

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Am D-Day war er als Marinesoldat dabei – jetzt, 70 Jahre später, ist Bernard Jordan zum zweiten Mal wohlbehalten aus der Normandie heimgekehrt. Diesmal aber war es ein freiwilliges Abenteuer. Der 89-Jährige war nämlich am Donnerstag aus seinem Altersheim in Südengland ausgebüchst.

Weil er die Anmeldung für eine begleitete Tour verpasst hatte, stieg der Veteran kurzerhand und ohne sich abzumelden in einen Bus, um zu den Feierlichkeiten am 70. Jahrestag der alliierten Invasion zu fahren. Die Heimleitung meldete den Pensionär vermisst, doch Jordan war auf seiner Reise schnell in guten Händen.

“Eine unserer Mitarbeiterinnen fand ihn beim herumspazieren auf der Fähre und nahm ihn unter ihre Fittiche”, so Stephen Tuckwell, Sprecher der Fährgesellschaft. “Sie nahm ihn mit auf die Brücke wo ihn die Crew bald ins Herz schloss, vor allem, nachdem sie seine Geschichte hörten.”

Die Gesellschaft gab Entwarnung bei der Polizei, doch Bernard Jordans Geschichte erregte schnell die Aufmerksamkeit der britischen Presse. Bei seiner Heimkehr von dem Ausflug erwarte Jordan dann ein Heldenempfang.

Wie es so sei, jetzt wieder daheim zu sein, fragte ein Reporter. “Wunderbar, einfach wunderbar”, antwortete Jordan. “Wir haben ein fabelhaftes Land, und ich bin stolz darauf, ihm gedient zu haben.”

Ernste Sorgen in Schwierigkeiten zu geraten habe er sich diesmal keine gemacht, sagte Jordan.