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Ausschreitungen in libyscher Hauptstadt Tripolis

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Ausschreitungen in libyscher Hauptstadt Tripolis

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In der libyschen Hauptstadt Tripolis ist es zu Ausschreitungen zwischen Anhängern und Gegnern des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar gekommen.

Haftar war an der Rebellion gegen den langjährigen Machthaber Muammar al-Gaddafi beteiligt, der 2011 getötet wurde.

Der General hatte ohne Rückendeckung der Regierung im Mai einen Feldzug gegen islamistische Milizen im Osten Libyens begonnen.

Haftars Offensive schlossen sich auch Teile der Armee an, die offiziell dem libyschen Verteidigungsministerium unterstellt sind.

Ursache der Auseinandersetzungen auf dem zentralen Märtyrerplatz in Tripolis war offenbar ein Anschlag eines Selbstmordattentäters in der Nähe von Haftars Wohnhaus am Mittwoch, bei dem vier Menschen ums Leben kamen.

Einen Tag darauf explodierte eine Autobombe vor dem Haus eines weiteren ranghohen Militärs in Tripolis. Dabei wurde offenbar niemand getötet.

Noch nicht aufgeklärt ist die tödliche Attacke auf einen Schweizer Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes. der am Mittwoch in einem zivilen PKW in der Küstenstadt Sirte erschossen worden war.