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900 Fallschirmjäger zum Abschluss der D-Day-Feierlichkeiten

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900 Fallschirmjäger zum Abschluss der D-Day-Feierlichkeiten

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Mit einem Massenabsprung über der Normandie haben fast 1000 Fallschirmjäger den letzten Teil der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag des D-Day begangen.

Die Fallschirmjäger aus Großbritannien, den USA, Deutschland und vielen anderen Nationen landeten nahe der Ortschaft Sainte-Mère-Église – einer der ersten, die im zweiten Weltkrieg befreit werden konnten, noch vor der Landung der Truppen an der Küste.

Tausende Schaulustige und Veteranen der Invasion wohnten dem Spektakel bei – darunter auch Julian “Bud” Rice, der als Pilot damals eine C-47-Maschine über die Normandie steuerte.

“Es ist sehr schön, diese 800 Fallschirmjäger springen zu sehen. Aber wissen sie, in jener Nacht hatten wir 800 Flugzeuge mit 10.000 Fallschirmjägern die hier runterkamen, das waren natürlich einige mehr. Und es war dunkel, nicht taghell wie jetzt, aber es hat Spaß gemacht, nicht wahr, Bill?”, so Rice, an seinen Nachbarn gewandt.

Historiker sprechen gar über 13.000 amerikanischen Fallschirmjägern, die in den frühen Morgenstunden jenes Tages absprangen. Nach dem Ende der Schlacht um die Normandie galt etwa ein Drittel von ihnen als tot, verletzt oder vermisst.