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Korruptionsverdacht um WM-Vergabe: Sponsoren setzten FIFA unter Druck

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Korruptionsverdacht um WM-Vergabe: Sponsoren setzten FIFA unter Druck

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Kurz vor der Fußball-WM in Brasilien gerät der Fußballverband FIFA wegen Korruptionsvorwürfen weiter unter Druck.

Aus Sorge vor einem Imageschaden hatten die Sponsoren Coca-Cola, Adidas, Sony und Hyunday am Sonntag in einem ungewöhnlichen Schritt von der FIFA eine energische Aufklärung der Korruptionsvorwürfe um die Vergabe der WM 2022 an Katar gefordert.

Am Montag wandten sich nun auch die Ölgesellschaft BP und Getränkehersteller Budweiser, beide ebenfalls Sponsoren, öffentlich an die FIFA in der Schweiz.

Eine externe Untersuchungskommission, die am Montag ihre Nachforschungen abschloss, wird ihren Bericht erst in sechs Wochen übergeben – nach der WM in Brasilien.

Sollten sich die Verdachtsmomente als begründet herausstellen, könnte die WM dem Emirat wieder aberkannt werden.

Im Zentrum des Verdachts steht unter anderem Mohamed Bin Hamman, der wegen einer anderen Korruptionsaffäre inzwischen gefeuerte FIFA-Asien-Chef. Neben Katar geht es bei der Untersuchung auch um die Vergabe der WM 2018 an Russland.