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Iraks Regierungschef: Geschehnisse in Mossul "Verschwörung"

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Iraks Regierungschef: Geschehnisse in Mossul "Verschwörung"

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Jede Woche spricht Nuri Maliki zu seinen Bürgern: Diesmal fällt seine Fernsehansprache aber in eine besonders schwierige Zeit.

Der Regierungschef geht auf die Fortschritte der islamistischen Aufständischen ein.

Er nennt aber die Geschehnisse in Mossul und der umgebenden Provinz Ninive eine Verschwörung: Schließlich seien dort die Islamisten der Armee und der Polizei zahlenmäßig unterlegen gewesen.

Er frage sich, sagt Maliki, wie das passieren konnte und manche Truppenteile einfach so zusammenbrachen.

Maliki gelobt aber, die Armee werde die Provinz wieder von den Aufständischen befreien.

Auch Athil Nudschaifi äußert sich, der Gouverneur der Provinz Ninive. Er ist inzwischen in der Stadt Erbil im Kurdengebiet.

Er habe die Regierung in Bagdad wegen der Lage hier gewarnt, sagt er, noch vor dem Angriff der Islamisten. Vor allem Maliki habe aber darauf nicht gehört. Er habe mehr auf seinen Armeegeneral gehört als auf die Provinzregierung in Mossul.

Der Gouverneur macht Islamisten in Syrien verantwortlich, die den Aufständischen
hier helfen würden.