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Islamisten stürmen türkisches Konsulat in Mossul und nehmen Mitarbeiter als Geiseln

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Islamisten stürmen türkisches Konsulat in Mossul und nehmen Mitarbeiter als Geiseln

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Nach dem Sturm auf Mossul durch Islamisten ist der türkische Konsul dort als Geisel genommen worden. Insgesamt seien 48 Menschen in der Gewalt von Terroristen, berichteten türkische Medien. Unter den Geiseln seien auch Kinder und Konsulatsmitarbeiter. Hinter dem Angriff stecke vermutlich die Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS).

Der türkische Außenminister Ahmed Davutoglu brach wegen der Geiselnahme seine USA-Reise ab. Er sei auf dem Weg zurück in die Türkei. Zurückhaltend äußerte sich Innenminister Efkan Ala. Er sagte, die Türkei werde alle nötigen Maßnahmen ergreifen, die in ihrem strategischen Interesse lägen.

Die Zahl der entführten türkischen Lkw-Fahrer in Mossul erhöhte sich indessen auf über 30. Die Fahrer waren am Dienstag von ISIS-Kämpfern verschleppt worden. Sie waren auf dem Weg von der südtürkischen Stadt Iskenderum in den Nordirak, um Diesel-Kraftstoff zu liefern. ISIS gehört zu den radikalsten islamistischen Gruppen im Nahen Osten.