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Keine Einigung im russisch-ukrainischen Gasstreit

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Keine Einigung im russisch-ukrainischen Gasstreit

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Im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine gibt es keine Einigung. Unter der Vermittlung der EU verhandelten Vertreter beider Seiten in Brüssel ohne Erfolg. Strittig ist unter anderem der Preis künftiger Gaslieferungen Russlands. Moskau bot zwar einen Nachlass an, der ukrainische Energieminister Juri Prodan lehnte das Angebot jedoch ab und sagte euronews: “Wir könnten jetzt ein Abkommen über einen Preisnachlass unterzeichnen, morgen aber schon könnte es von der russischen Regierung für null und nichtig erklärt werden.” Auch über das Begleichen der ukrainischen Gasschulden in Milliardenhöhe gab es in Brüssel keinen Konsens.

Russlands Präsident Wladimir Putin sprach von einem partnerschaftlichen Vorschlag, mit dem die Wirtschaft der Ukraine unterstützt werden solle. Wenn die Ukraine das Angebot aber ablehne, müsse man ganz andere Wege gehen. Am kommenden Montag endet die verlängerte Zahlungsfrist für die Ukraine. Danach droht Russland Gas nur noch gegen Vorkasse zu liefern oder den Gashahn abzudrehen. Die Ukraine will vor ein internationales Schiedsgericht ziehen.