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Mehrstündiges Feuergefecht zwischen DR Kongo und Ruanda


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Mehrstündiges Feuergefecht zwischen DR Kongo und Ruanda

Die Streitkräfte Ruandas und der Demokratischen Republik Kongo haben sich am Mittwoch bei Kibumba in der Provinz Nord-Kivu ein mehrstündiges Feuergefecht geliefert. Dabei wurden auch schwere Waffen und Artillerie eingesetzt. Mindestens fünf Soldaten der Streitkräfte der DR Kongo (FADRC) wurden getötet.

Nach Angaben des kongolesischen Verteidigungsministeriums wurden die Kampfhandlungen durch die Entführung eines Unteroffiziers durch ruandische Soldaten ausgelöst, die am Morgen in die Unruheprovinz Nord-Kivu eingedrungen waren.

Ruanda wies diese Darstellung zurück. Nach Angaben des ruandischen Verteidigungsministeriums drang ein Trupp kongolesischer Soldaten auf ruandisches Hoheitsgebiet vor und eröffnete das Feuer auf eine ruandische Patrouille. Man habe das Feuer erwidert und einen Soldaten getötet. Am Nachmittag seien zwei Züge der FADRC nach Ruanda eingedrungen. Bei einem erneuten Feuergefecht mit den Eindringlingen seien vier kongolesische Soldaten getötet worden.

Die UN-Friedensmission im Kongo(MONUSCO) kündigte an, den Grenzzwischenfall zu untersuchen. Es war das schwerste Gefecht in der Region seit vergangenen Oktober. In den rohstoffreichen kongolesischen Grenzprovinzen sind seit Jahren Rebellengruppen aktiv. Die kongolesische Regierung wirft Ruanda vor, die Rebellen zu unterstützen.

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